Asvanier-Freie germanische Heiden 

Willkommen auf unserer Webseite

Unsere Gemeinschaft

Über uns

Wir nennen uns

"Asvanier - Freie germanische Heiden."

Wir betrachten uns als eine Strömung des germanischen Heidentums, die sich in einigen Punkten von anderen Strömungen unterscheidet. 

Für uns ist das germanische Heidentum keine Glaubenslehre, sondern eine auf einer gemeinschaftlichen Ethik basierende Weltanschauung, dabei sehen wir unseren Glauben als Natur- und Erfahrungsreligion, was sie auch historisch war.

Die freie Auslegung und Ausübung des Glaubens ist ein wesentlicher Bestandteil unserer Grundphilosophie. 


Es spielt keine Rolle, ob jemand das Heidentum spirituell, philosophisch oder religiös betrachtet.

Es ist völlig egal, ob jemand die Götter als reale Personen oder als Personifizierung der Natur sieht.

Es ist unerheblich, ob und wie jemand den Glauben praktiziert, oder ihn einfach nur im Herzen trägt. 


Wir benötigen keine Goden, keine Druiden und keine Priester, die uns vorschreiben, wie wir etwas zu sehen haben, respektieren diese aber in den anderen Strömungen des Heidentums. 


Für uns besteht der Glaube im Austausch, in der Kommunikation, im voneinander Lernen, das Thing, eine regelmäßige Versammlung der Asvanier, ist das Fundament unserer Gemeinschaft, wir sind Thingheiden. 


Dabei sehen wir uns als synkretisch, das heißt, wir sind bereit, neue Sichtweisen und Philosophien in unser Glaubensbild aufzunehmen und sehen Götter, Menschen, die heilige Natur und all die Wesen unserer Mythologie als ein großes Ganzes, in dem nichts voneinander getrennt ist, sondern alles interagiert. 

Dabei halten wir es auch für nötig, uns mit politischen Themen zu befassen. 


Wir definieren uns über die Kultur, die Werte, die Lebensphilosophie und betrachten diese als wesentliche Grundlage einer Gemeinschaft.

Kulturelle Vielfalt gehört zu unseren Idealen. 


Wir streben nach einem Leben in kleineren Gemeinschaften, in denen die Verbindung zur Natur, ihrer Spiritualität, zu den Werten unserer Vorfahren und die Liebe zu Sippe, Stamm und Volk einen wesentlichen Bestandteil ausmachen. 

Gleichzeitig aber sehen wir die Aufgabe einer Gemeinschaft darin, die Freiheit des Individuums zu gewährleisten, die freie Entfaltung der Persönlichkeit und die bestmögliche Sicherung der Selbstverwirklichung sind ein wichtiger Bestandteil unserer Philosophie. Die Gemeinschaft dient dem Individuum, nicht umgekehrt. 

Die echte Gemeinschaft setzt sich aus selbstständigen Menschen, aus Persönlichkeiten zusammen, nicht aus Massenmenschen.

Mit unserem Namen "Asvanier" wollen wir zum Ausdruck bringen, dass wir beide Göttergeschlechter gleichermaßen verehren. 

Sie stehen als Symbol für eine Welt, in der es Gegensätze, aber auch Zusammenarbeit gibt, wir verehren unsere Götter in Form von Festen und Ritualen, wie dem Nerthafest, den Sonnenwenden und den Rauhenächten/ Jul.

Wir gehen einen Weg, der auch außerhalb der virtuellen Welt stattfindet. 

Wer diesen Weg mitgehen möchte, ist herzlich willkommen. 


Frihals deikan.

Weiter

Der Schutz und die Verehrung der Natur sind fester Bestandteil unserer Weltanschauung.

 Asen und Vanen

Die germanische Mythologie kennt die beiden Göttergeschlechter der Asen und Vanen.


Die Asen stehen für Ordnung, Herrschaft, Krieg.


Die Vanen stehen für Liebe, Fruchtbarkeit, Harmonie.


Nach dem Asen-Vanen Krieg und der nachfolgenden Versöhnung haben sie sich zu einer gemeinsamen Götterwelt entwickelt.




Diese Götterwelt bildet unser

Weltbild in dem es vermeintliche Gegensätze gibt.

Liebe und Hass, Krieg und Frieden, Chaos und Harmonie, Ordnung und Magie.

Wir Asvanier verehren beide gleichermaßen und dieses komplexe, mythologische Konzept sehen wir nicht als Gegensätze, sie bedingen einander.





Asvanier - Freie germanische Heiden e.V.



Wir Asvanier sind eine Religionsgemeinschaft, die sich in einem Verein organisiert.

Als solcher agieren wir nach außen hin und strukturieren uns im Inneren.

Das germanische Heidentum

Das germanische Heidentum ist eine Naturreligion, die aus Mythologie, Philosophie, Verehrung zu Göttern und Wertschätzung von Land, Tradition und gleichzeitiger Offenheit besteht.

Es ist ebenso eine Kulturreligion.


Auf der anderen Seite gibt es das eine germanische Heidentum nicht, sondern viele Heidentümer.

Das Asvaniertum ist kein Asatru, es bildet innerhalb des germanischen Heidentums eine eigene Strömung.

Viele Behauptungen über das germanische Heidentum sind neuzeitliche Erfindungen und rutschen in die Esoterik.

Neue Sichtweisen nehmen wir durchaus an, kennzeichnen sie aber als solche.

Die Runen

Schrift ist kein Naturgesetz, sie beinhaltet Philosophie, Nachrichtenvermittlung und Magie.

Die germanischen Runen sind für uns immer magisch und mystisch.

Wir Asvanier arbeiten mit den Runen auf eine Weise, die uns eine gemeinsame Spiritualität entwickeln lässt.

Das Thing

Das Thing ist eine regelmäßige Veranstaltung in der spirituelle, religiöse, gesellschaftliche und politische Angelegenheiten besprochen und beschlossen werden.


Zentraler Bestandteil unserer Gemeinschaft

Wir Asvanier sind Thingheiden, das heißt, daß wir kein Priestertum benötigen, das Thing ist das Fundament unserer Religionsgemeinschaft, unsere elementare Spiritualität.


Sommerthing

Da wir zu unserem Thing grundsätzlich zelten, findet es immer im Sommer statt.

Politik, Religion, Spiritualität

Wir Asvanier äußern uns zu politischen, religiösen und gesellschaftlichen Themen.

Germanische Ethik

Stetige Entwicklung

Wenn vom Unterschied zwischen Heidentum und Christentum die Rede ist, werden meist Monotheismus und Polytheismus genannt.


Doch ist das wirklich alles?


Glaube ist mehr als der Glaube an einen oder mehrere Götter. 

Er ist Kultur, Philosophie, Weltanschauung und alle basieren auf einer gemeinsamen Ethik. 


Und genau hier unterscheiden wir uns gravierend von den Abrahamiten. 


Vorweg sei zu erwähnen, dass ein Vergleich aus zwei Gründen sehr schwierig ist. 


Zum einen gibt es heidnische Strömungen, die sich kaum vom Christentum unterscheiden, die Buchheiden, die die Edda wie eine Bibel behandeln oder die Odinisten, die im Grunde nur einen Götterwechsel vollzogen haben und weitgehend bei christlicher Sichtweise geblieben sind, stellen nur zwei davon. 


Wir wissen, dass es das eine Heidentum nicht gibt, sondern viele Heidentümer. 


Genausowenig gibt es das Christentum oder den Islam.


Es bleibt also nur der Vergleich zwischen uns freien Thingheiden und den Grundlagen abrahamitischer Werte.


Unser Weltbild ist ein einheitliches, wir betrachten Götter, Menschen und alle Wesen als Teil eines großen Ganzen, in dem alles interagiert, während Abrahamiten ihren Gott als etwas Übernatürliches sehen und verehren. 


Für uns hingegen gibt es nichts Übernatürliches, auch nicht die Götter, sie sind Teil der Natur.

In unserem Glaubensbild steht nichts über der Natur und für gläubige Abrahamiten ist allein diese Vorstellung nicht einmal ansatzweise nachvollziehbar. 


Das abrahamitische Gottesbild ist im Grunde auch festgefügt, zwar diskutiert man in der evangelischen Kirche darüber, ob Gott weiblich oder zumindest divers ist, dennoch gilt hier das Bild vom alten weißbärtigen Mann.


Unsere Gottesbilder können unterschiedlicher nicht sein. 

Von der Vorstellung realer Personen über den Glauben, Götter als Kräfte oder Energien zu sehen, bis hin zur Personifizierung der Natur, ist bei uns alles denkbar. 

Auch das übersteigt die Vorstellungskraft vieler Abrahamiten. 


Besonders zeichnet es viele Heiden aus, dass sie trotz unterschiedlicher Gottesvorstellungen auf der Basis eines gemeinsamen Pantheons Gemeinschaften bilden können. 


Ebenso variieren die Vorstellungen von einem Leben nach dem Tod, Heiden müssen nicht alle Fragen beantworten können, wir können vieles einfach im Raum stehen lassen, brauchen kein starrsinniges Dogma, kein Buch und keine Priester, die uns die Welt erklären. 


Häufig bekommen wir zu hören, dass unsere Mythologie, die übrigens sehr wichtig für uns ist, auch ähnlich unsinnig ist, wie die Berichte der Bibel oder des Korans. 

Doch auch hier gibt es einen wesentlichen Unterschied. 

Abrahamiten tasten ihre heiligen Bücher nicht an, allenfalls picken sie sich die Rosinen heraus.


Wir jedoch betrachten unsere Mythen nicht als Tatsachenberichte, sondern als Lehren, als Erzählungen, die unser Leben philosophisch bereichern können. 


Der Unterschied zwischen uns und den Abrahamiten liegt also nicht nur in der Anzahl der Götter, zwischen uns liegen im Glaubensbild und in der Philosophie Welten. 


Frihals deikan


Freiheit ist ein Naturrecht.


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Eine wirtschaftliche Basis schafft eine Währung.
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